In ersten Sitzung im neuen Jahr haben wir uns mit Erziehungstheorien beschäftigt. Wir haben mit Hilfe der Ausführungen von Dietrich Benner versucht, den Unterschied zwischen intentionalen und funktionalen Erziehungstheorien zu rekonstruieren. Schwerpunkt der heutigen Sitzung bildeten die intentionalen Erziehungstheorien.
Für die kommende Sitzung habe ich Ihnen die Aufgabe gestellt, einen Text von Niklas Luhmann vorbereitend zu lesen und anhand von Leitfragen zusammenzufassen. Bei dem Text handelt es sich um:
- Luhmann, Niklas (2004): Codierung und Programmierung. Bildung und Selektion im Erziehungssystem. In: ders: Schriften zur Pädagogik. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 23-47 [erstveröffentl. 1986]
Den Text finden Sie in meinem Semesterapparat.
Die Leitfragen, anhand derer Sie den Text bearbeiten und zusammenfassen sollen, lauten:
- Was ist der Ausgangspunkt von Niklas Luhmann und auf welches „Spezialproblem“ antwortet sein Beitrag?
- Was versteht Luhmann unter „sozialer Selektion“ und auf welchen (historisch- gesellschaftlichen) Sachverhalt bezieht sie sich?
- In welcher Beziehung stehen nach Luhmann „Karriere“ und Erziehungssystem und welche Rolle spielt dabei dessen Codierung und Programmierung?
- Was verdeutlicht Luhmann mit seiner Metapher von „trivialen“ und „nicht-trivialen Maschinen“ im Kontext von Erziehung und Unterricht?
In der kommenden Sitzung wollen wir dann die Kritik von Dietrich Benner an der Systemtheorie Niklas Luhmanns überprüfen. Die leitende Fragestellung hierbei lautet:
Lassen sich die Ausführungen Niklas Luhmanns als eine funktionale Erziehungstheorie ausweisen, so wie Dietrich Benner in kritischer Absicht behauptet?





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